Indikationen
Blutungen nach schwerem Trauma im hämorrhagischem Schock
keine Anwendung, wenn:
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
Schwangerschaft
Anwendung nach sorgfältiger Nutzen- /Risiko-Abwägung, wenn:
akute arterielle / venöse Thrombosen / Lungenarterienembolie
schwere Nierenfunktionsstörung
Altersbegrenzung
keine Anwendung bei Kindern < 6 Jahren
Durchführung / Dosierung
15 mg/kgKG Tranexamsäure langsam i.v. (Kurzinfusion über 15 Minuten), max. 1000 mg
unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) / Risiken
allergische Reaktion
Übelkeit, Erbrechen
Krampfanfälle
Sehstörungen einschließlich Störungen des Farbensehens
Unwohlsein mit Hypotonie mit oder ohne Bewusstlosigkeit
(im Allgemeinen nach einer zu schnellen i.v.-Applikation)arterielle oder venöse Thrombosen / Embolien
Besonderheiten
Gabe nur innerhalb der ersten 3 Stunden nach Trauma
Gabe von Tranexamsäure bei Schädel-Hirntrauma (SHT) als Monotrauma, intracerebrale Blutung (ICB) ohne Polytraumatisierung oder gastrointestinalen Blutungen wird nach aktuellen Studien nicht empfohlen